Wer seit Jahren am Küchentisch oder im umfunktionierten Gästezimmer arbeitet, kennt das: Am Abend zieht es im Nacken, und die Konzentration ist schon am frühen Nachmittag verflogen. Gleichzeitig wird im Homeoffice fast jede Entscheidung online getroffen, vom neuen Monitor bis zur Freizeitgestaltung am Abend. Wer sich für Online-Casinos wie casino.at als Unterhaltungsplattform interessiert, vergleicht die Anbieter heute meist mit Hilfe von Experten, die Lizenzen, Spielauswahl und Sicherheit prüfen und ihre Ergebnisse in Testberichten offenlegen. Beim eigenen Bürosessel fällt die Recherche dagegen oft erstaunlich knapp aus. Dabei trägt gerade er den Körper den ganzen Arbeitstag durch.
Was stundenlanges Sitzen mit dem Körper macht
Der menschliche Körper ist nicht dafür gemacht, acht Stunden in derselben Haltung zu verharren. Sitzt man vorgebeugt vor einem Laptop, wandert der Kopf nach vorne, die Schultern runden sich, und die Lendenwirbelsäule verliert ihre natürliche Krümmung. Kurzfristig merkt man davon wenig. Über Monate summieren sich die kleinen Fehlhaltungen, und Verspannungen im Nacken oder Rückenschmerzen gehören für viele, die zu Hause arbeiten, irgendwann zum Alltag. Oft beginnt es harmlos, mit einem leichten Ziehen nach einem langen Videocall.
Weniger offensichtlich ist die Wirkung auf den Kopf. Wer unbequem sitzt, rutscht hin und her, steht öfter auf und verliert leichter den Faden. Die Arbeit dauert länger, obwohl man sich bemüht, und die Schuld bekommt dann die Müdigkeit oder das volle Postfach, selten der Sessel.
Der Schreibtisch und seine Höhe
Ein Esstisch ist für Mahlzeiten gedacht, nicht für Tastatur und Maus. Meistens ist er zu hoch, sodass die Schultern beim Tippen unbewusst nach oben wandern. Als Faustregel gilt, dass die Unterarme locker auf der Platte aufliegen und die Ellbogen beim aufrechten Sitzen ungefähr einen rechten Winkel bilden. Wer die richtige Tischhöhe einmal gefunden hat, merkt oft recht bald, wie viel entspannter Nacken und Schultern bleiben. Fixe Tische lassen sich allerdings kaum anpassen.
Höhenverstellbare Schreibtische lösen dieses Problem und erlauben außerdem den Wechsel zwischen Sitzen und Stehen. Genau in diesem Wechsel liegt der eigentliche Vorteil, denn auch langes Stehen belastet Beine und Rücken. Wer mehrmals am Tag die Position ändert, bringt Bewegung in einen sonst ziemlich starren Arbeitstag.
Sessel, Monitor und Tastatur im Zusammenspiel
Ein guter Bürosessel lässt sich in der Höhe und bei der Rückenlehne verstellen und stützt den unteren Rücken. Die Füße stehen flach am Boden, die Oberschenkel liegen ungefähr waagerecht. Ergonomisch arbeiten heißt allerdings nicht, einen teuren Sessel zu kaufen und den Rest zu ignorieren. Erst wenn Monitor und Tastatur dazu passen, entsteht eine Haltung, die man auch am späten Nachmittag noch beibehalten kann.
Die Oberkante des Bildschirms sollte etwa auf Augenhöhe oder knapp darunter liegen, bei ungefähr einer Armlänge Abstand. Beim Laptop gelingt das ohne Hilfsmittel nicht, weil Display und Tastatur fest verbunden sind. Ein Laptopständer und eine externe Tastatur trennen die beiden Elemente voneinander. Für den Anfang reicht dafür oft ein einfaches Modell aus Aluminium oder Holz. Die Tastatur liegt dann so nah an der Tischkante, dass die Arme nicht nach vorne gestreckt werden müssen, die Maus direkt daneben.
Gute Lösungen müssen nicht teuer sein
Nicht jeder will oder kann mehrere hundert Euro in einen Arbeitsplatz stecken, der vielleicht nur eine Ecke im Wohnzimmer ist. Vieles lässt sich improvisieren. Ein stabiler Bücherstapel hebt den Laptop auf passende Höhe, ein kleines Polster ersetzt fürs Erste die Lendenstütze, und eine flache Holzkiste unter dem Tisch dient als Fußstütze, wenn der Tisch zu hoch ist. Wer sich an der Ausstattung von Bildschirmarbeitsplätzen in Büros orientiert, findet dort brauchbare Richtwerte für Abstände und Höhen, die sich auch zu Hause umsetzen lassen.
Beim Einkauf hilft es, Prioritäten zu setzen. Ein verstellbarer Sessel bringt vielen mehr als ein neuer Tisch, und eine externe Tastatur kostet weniger als ein zweiter Bildschirm. Gebrauchte Büromöbel aus Firmenauflösungen sind oft solide verarbeitet und deutlich günstiger als Neuware.
Licht, Pausen und kleine Gewohnheiten
Selbst die beste Ausstattung hilft wenig, wenn man sich den ganzen Tag kaum bewegt. Kurze Unterbrechungen, etwa beim Telefonieren aufzustehen oder den Kaffee in der Küche statt am Schreibtisch zu trinken, lockern die Muskulatur. Auch das Licht spielt mit. Steht der Bildschirm seitlich zum Fenster, gibt es weniger Spiegelungen, und die Augen müssen sich nicht ständig an grelle Kontraste gewöhnen.
Manche stellen sich einen Timer, andere koppeln Pausen an fixe Termine im Kalender. Welche Methode funktioniert, zeigt sich meist erst nach ein paar Wochen Ausprobieren. Eine Zimmerpflanze am Fensterbrett, die regelmäßig gegossen werden will, erfüllt übrigens einen ähnlichen Zweck.


