Ein besonderer Winterabend voller Mystik, Begegnungen und gelebter Gemeinschaft: Der Raunachtspaziergang in Gallizien lockte heuer bereits zum zweiten Mal tausende Besucherinnen und Besucher an und entwickelt sich endgültig zu einem Fixpunkt im südkärntner Veranstaltungskalender.
Auf dem rund 2,5 Kilometer langen Rundweg zwischen Unterkrain und Vellach – liebevoll inszeniert und stimmungsvoll beleuchtet – begaben sich die Spaziergänger zwischen 14 und 22 Uhr auf eine Reise durch Brauchtum, Geschichten und moderne Interpretationen der Raunächte. Entlang der Strecke luden verschiedene Themen-Stationen zum Innehalten, Staunen und Mitmachen ein. Die Jagdhornbläsergruppe Jauntal zog von Station zu Station und spielte verschiedene Stücke.
Bereits die Premiere im Jahr 2024 war mit rund 1.000 Besucherinnen und Besuchern ein voller Erfolg. Heuer setzte der Raunachtspaziergang noch eins drauf: Laut Organisator Marco Kaiser nutzten rund 4.000 Spaziergänger die Gelegenheit, gemeinsam durch die winterliche Landschaft zu wandern und die besondere Atmosphäre zu genießen.
Besonders erfreulich: Der Raunachtspaziergang präsentierte sich familienfreundlich und generationsübergreifend. Kinder freuten sich unter anderem über das Reiten am Islandpferdehof Leitner und Schminken, während Erwachsene die ruhigen Momente, Gespräche und den gemeinschaftlichen Charakter des Abends schätzten.
Ein starkes Zeichen setzt auch das Engagement der örtlichen Vereine. Für Organisator Marco Kaiser wird bei dieser Veranstaltung sichtbar, wie sehr der Raunachtspaziergang vom Miteinander und Ehrenamt lebt. Genau dieses Zusammenspiel aus Tradition, Gemeinschaft und moderner Veranstaltungsorganisation macht den besonderen Reiz dieses Abends aus.
Der Raunachtspaziergang in Gallizien zeigt eindrucksvoll, wie lebendig Brauchtum sein kann – und, dass es manchmal gerade die leisen, stimmungsvollen Veranstaltungen sind, die lange in Erinnerung bleiben.
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